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Die SVP Rheintal nominierte

Erschienen am: Fr, 04.12.2015 · Erschienen in: Der Rheintaler

Die SVP Rheintal nominierte

Max Pflüger 0 Kommentare

Anlässlich des Klaushocks von gestern Abend nominierte die SVP Rheintal ihre 17 Kantonsratskandidaten für die Wahlen vom kommenden Februar. Neben den sechs Bisherigen stellen sich elf neue Kandidaten der Wahl.

AU. Gestern Abend versammelten sich 56 Delegierte und Mitglieder der Rheintaler SVP-Ortsparteien im Werkhofsaal Au. Auf der Traktandenliste stand vorerst die Nomination der Kantonsratskandidaten für die kommenden Wahlen. Anschliessend genossen die Teilnehmer einen Imbiss und feierten im gemütlichen Teil auch ein Treffen mit dem Klaus, der Pleiten, Pech und Pannen von bekannten Persönlichkeiten der Partei ausplauderte und sie freundschaftlich-witzig zur Besserung anmahnte.

Hohe Zielsetzungen

Werner Heule, Präsident der SVP Rheintal, blickte einleitend auf die Wahlen 2012 zurück. «Damals mussten wir wie auch die FDP und die CVP Verluste hinnehmen. Gewinner der Wahlen waren die Linken.»

Für die Wahlen 2016 wünscht er sich eine Korrektur dieses Linksrutschs. «Wir wollen sowohl im Kantonsrat als auch in der Regierung unsere Sitze halten oder besser noch die verlorenen zurückholen», sagte er und schwor damit seine Parteifreunde auf einen harten, aber fairen Wahlkampf ein.

Bisherige einstimmig nominiert

Alle sechs bisherigen Kantonsräte der SVP stellen sich der Wiederwahl: Marcel Dietsche, Oberriet-Kriessern, Peter Eggenberger, Rüthi, Mike Egger, Berneck, Walter Freund, Eichberg, Herbert Huser, Altstätten, und Peter Kuster, Diepoldsau.

Ohne Diskussion und oppositionslos stimmten die Anwesenden ihrer Nomination in globo zu. Anschliessend stellten sich die elf «Neuen» kurz und zügig den Parteimitgliedern vor.

Die elf «Neuen»

Sie hätten eigentlich je drei Minuten Sprechzeit zur Verfügung gehabt, nutzten davon jedoch nur die Hälfte.

Marcel Adolf aus Berneck ist 25 Jahre alt und arbeitet als Textiltechniker. Im Betrieb ist er Arbeitnehmervertreter. Er will sich als unabhängig und wenn nötig mit unpopulären Meinungen in St. Gallen einbringen. Dominique Baumgartner, Primarlehrer in Hinterforst, vertritt in Bildungsfragen die Harmos- und Lehrplan-21-Gegner.

Carmen Bruss, Diepoldsau, ist seit Jahren ein politischer Mensch und setzt sich ein für die Schweiz und ihr Dorf. Thomas Eugster, Altstätten, als Teamleiter RhV und Ortsparteipräsident Altstätten, will sich für das Gewerbe stark machen. Ebenfalls für die KMU setzt sich Harry Grubenmann, Altstätten, ein. Hansruedi Köppel, Heerbrugg, hat sich im Kampf gegen das Kopftuch an der Schule einen Namen gemacht.

Markus Toeltl, St. Margrethen, bekannt von der gerichtlichen Auseinandersetzung um seinen Blogeintrag, meint: «Migrantenkinder dürfen nicht länger besser behandelt werden als unsere eigenen.» Werner Heule, Präsident der SVP Rheintal und der SVP Widnau, ist auch Mitglied der AUNS und will der Jugend eine intakte Schweiz weitervererben.

Priska Ritter, Widnau, ist als Ausbildnerin sowie ehemalige Bezirksrätin und Präsidentin der Regionalen Schulaufsicht am Bildungswesen interessiert.

Christian Willi ist seit sieben Jahren Stadtrat in Altstätten, und Markus Wüst, Oberriet, setzt sich für gute Rahmenbedingungen für das Gewerbe ein.

Listengestaltung

Viel zu reden gab die Gestaltung der Liste. Insgesamt vier Vorschläge und Gegenvorschläge wurden diskutiert. Nach mehreren Abstimmungen erst war es klar: Die ersten Plätze erhalten die Bisherigen, dann folgen die Neuen. Innerhalb der beiden Gruppen werden alle in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt

  • Grubenmann, Altstätten, Mike Egger, Berneck, Marcel Adolf, Berneck, Walter

 

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