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Ueli Maurer auf dem Stoss

Erschienen am: So, 30.08.2015 · Erschienen in: Der Rheintaler

Der SVP-Bundesart fühlte sich sichtlich wohl im Appenzellerland. (mäx)

Ueli Maurer auf dem Stoss

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Der SVP-Bundesart Ueli Maurer war Ehrengast am 86. Stoss-Schiessen. Die einheimische Polit-Prominenz bereitete dem Magistraten einen würdigen Empfang.

Bundesrat Ueli Maurer besuchte am Sonntag das 86. Stoss-Schiessen. Er war nach seinen Vorgänger Philipp Etter 1955 und Samuel Schmid 2005 erst der dritte Bundesrat, der dem traditionellen Gedenkschiessen eine würdige Note gab.

Der Vorsteher des eidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Armee fühlte sich sichtlich wohl im Appenzellerland. Dies beweist auch die längere Anwesenheit des Magistraten, der oft in Gespräche mit Einheimischen verwickelt wurde.

"Mutig sein"

In seiner Rede bereitete er nochmals kurz die Geschichte der Schlacht am Stoss auf. Schon damals seien die Appenzeller ein freiheitsliebendes Völkchen gewesen, das sich gegen eine grosse ausländische Übermacht erfolgreich zur Wehr gesetzt habe.

Diese Freiheit gegen eine grosse Übermacht gelte es auch in der heutigen Zeit zu verteidigen. Die Schweiz als Staat sei zwar klein, "aber choge guet". Man müsse Mut haben, um andres zu sein – denn dieses anders sein sei das Erfolgsrezept der Schweiz.

Mit den Schlussworten: «Tragen wir gemeinsam Sorge zu unserem schönen Land, denn wir leben im Paradies» hat Maurer bei den Zuhörern einige Sympathiepunkte gewonnen. Erst recht, als er hinzufügte, dass er sich beim Volk für den grosszügigen Lohn bedanke, den ihm seine „Chefs“ (das Volk) für die Arbeit bezahlen. Die "Chefs" dankten ihm diese Worte mit schallendem Gelächter und Applaus.

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