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Frage nach Religion

Erschienen am: Sa, 30.08.2014

Fragen nach der Religion

 

 

In der abschliessenden Fragerunde stellen sich Beat Tinner, Präsident der Vereinigung der St. Galler Gemeindepräsidenten, und Roger Hochreutener, Geschäftsleiter, mit Michael Forster den Fragen aus dem Publikum.

Der Rheintaler SVP-Kantonsrat Mike Egger will wissen, ob die budgetierten Kosten von 12 Millionen Franken hoch genug angesetzt sind. «Diese Summe wurde unverbindlich gesprochen, doch die St. Galler Gemeinden kommen mit den Taggeldern gut zurecht, die der Bund maximal fünf Jahre zahlt. Da die Syrer anerkannte Flüchtlinge sind, also bleiben dürfen, können wir die Integration zügig vorantreiben», so Roger Hochreutener.

Edith Bischofberger, die nur 30 Meter von der Marienburg entfernt wohnt, und ein weiterer Votant fragen nach der Religion der Flüchtlinge und den dadurch möglichen Problemen. «Die vertretenen Untergruppen kenne ich nicht auswendig, aber alle dreissig Flüchtlinge sind Moslems. Eine christliche Familie ist angekündigt. Das Leben im christlichen Haus mit den Patres und Schwestern funktioniert bisher. Es ist aber nicht auszuschliessen, dass einmal Probleme auftauchen können», antwortet Michael Forster.

Der Wiler SVP-Kantonsrat Erwin Böhi fragt nach dem Recht der Flüchtlinge auf Familiennachzug. «Unsere Klienten sind als Familien da. Wenn aber etwa ein verschollener Vater auftaucht, darf er nachkommen», sagt Roger Hochreutener.

Der reformierte Thaler Pfarrer Klaus Steinmetz fragt, wie Leute aus der Gemeinde helfen können. «Wir sind froh um Winterkleider und bald um Begleiter für Ausflüge mit Familien. Für neue Kinder ohne Deutschkenntnisse wären pensionierte Schulbegleiter denkbar», sagt Michael Forster. (cot/rtl)

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