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Toeltl übernimmt SVP-Präsidium

Erschienen am: Di, 09.04.2013

Toeltl übernimmt SVP-Präsidium

Die SVP St. Margrethen wird neu von Marcel Toeltl präsidiert. Er löst Gründungspräsidentin Karin Thurnheer ab, die in den letzten Jahren vieles kritisch hinterfragt hat.

ST. MARGRETHEN. Ortsparteipräsidentin Karin Thurnheer begrüsste zahlreiche SVPler zur fünften HV im Restaurant Rössli. Das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen der Wahlen. Es begann mit den Kantonsratswahlen, für die St. Margrethen zwei Kandidaten stellte. Damit verbunden wurde der hochstehende Anlass mit dem unterdessen verstorbenen ehemaligen Divisionär Hans Bachofner. Kontrovers diskutierte man an einem Informationsabend die Zentrumsgestaltung, wobei sich keine Mehrheit dafür begeistern konnte.

Eine aktive Partei bleiben

Als Höhepunkt darf die Kantonale Delegiertenversammlung vom 25. April im Rheinau-Saal betitelt werden. Eine rekordverdächtige Anzahl Delegierte liess sich zur vollsten Zufriedenheit bewirten und sorgte für Einnahmen. Für das nächste grosse Ziel mussten die Kräfte auf den Kommunalwahlkampf konzentriert werden. Die drei Kandidaten der SVP erzielten im ersten und zwei davon auch im zweiten Wahlgang respektable Ergebnisse, vermochten sich jedoch nicht gegen die Allianz von SP und FDP durchzusetzen. Auch ohne eigene Vertreter in den Räten wird die SVP eine aktive Partei bleiben. Trotz Austritten darf sie seit dem Gründungsjahr ein stolzes Mitgliederwachstum von 40 Prozent verzeichnen. Als jüngste Rheintaler SVP-Ortspartei liegt sie innerhalb des Wahlkreises im vorderen Drittel.

Im Anschluss an die diskussionslos genehmigten Traktanden gab Karin Thurnheer ihren intern bereits angekündigten Rücktritt als Präsidentin und Vorstandsmitglied bekannt. Als Nachfolger wählte die Versammlung einstimmig Marcel Toeltl, wie auch die übrigen Vorstandsmitglieder für zwei weitere Jahre bestätigt wurden. Marcel Toeltl freut sich sehr auf seine neue Aufgabe und engagierte sich bereits im vergangenen Jahr ausserordentlich als Gemeinderatskandidat und Leserbriefschreiber. Die SVPler liessen es sich nicht nehmen, ihre Gründungspräsidentin mit einem originellen Präsent und Dankesworten gebührend zu verabschieden. Ohne ihr unermüdliches Wirken wäre in St. Margrethen in den vergangenen Jahren wohl so vieles nicht im Sinne der Bürgerschaft hinterfragt und womöglich verändert worden.

Die zukünftige Entwicklung von St. Margrethen wird von der SVP aufgrund der zahlreichen Neubauprojekte und der Rettung des Mineralheilbads wieder deutlich positiver wahrgenommen. Ob diese Massierung jedoch nachhaltig ist und zu einer besseren Lebensqualität beiträgt, stellen wiederum einige in Frage. Ein Hauptaugenmerk bleibt die Verbesserung der öffentlichen Sicherheit, wie auch die Bekämpfung einer sich zunehmend vom Milizsystem verabschiedenden Schulverwaltung. (pd)

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