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Die Diktatur der Lehrergewerkschaft

Erschienen am: Do, 23.02.2012

Die St.Galler Lehrerinnen und Lehrer können sich neu über 13 statt 12 Wochen Ferien pro Jahr freuen. Doch wovon die übrigen 200'000 im Kanton St.Gallen Beschäftigen nicht mal zu träumen wagen ist dem KLV, der Gewerkschaft der Lehrpersonen, noch immer nicht genug. Er fordert darüber hinaus eine Reduktion der Lektionenzahl von 28 auf 27. Und diese Entlastung habe, so die gewerkschaftliche Forderung, gefälligst auch für die Dreiviertel der Lehrenden zu gelten, die Teilzeit arbeiten. Doch mit solchen Forderungen erweisen die Gewerkschaftsführer ihrem Berufsstand einen Bärendienst. Denn es sind genau solch überrissenen Forderungen, die in breiten Kreisen der Bevölkerung auf Unverständnis stossen. Und es sind genau solch realitätsfremde Forderungen, die dem Ansehen des Lehrerberufs weiter grossen Schaden zufügen werden. Die St.Galler Lehrerschaft täte deshalb gut daran sich zu überlegen, anstelle des Bildungschefs den Vorstand des eigenen Verbandes zu ersetzen. 

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