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Die eigenen Wahrheiten der CVP

Erschienen am: Mi, 08.02.2012

Als einzige Rheintaler Partei trat die CVP am Podium im Metropol nicht mit neukandidierenden, sondern nur mit „gestandenen Kantonsräten“ an. Mit treffenden Worten hat René Schneider dieses „Rätsel“ in seinem Kommentar beschrieben. Die Stellungnahme von CVP-Wahlleiter Frei kam denn auch prompt. Doch selbst Frei's blumig formulierten Ausflüchte vermögen nicht darüber hinwegzutäuschen, welch schweren Stand unverbrauchte Kräfte in der CVP offensichtlich haben. Anstatt dies sportlich einzugestehen versteigt sich Frei lieber in der Behauptung, Kandidierende anderen Parteien hätten falsche Zahlen über die Gesundheitskosten im Kanton St.Gallen verbreitet. Damit meint Frei, obwohl er beim Podium selber gar nicht anwesend war und sie darum nur vom Hörensagen kennt, wohl die Aussage von SVP-Kantonsratskandidatin Monika Ackermann. Sie hat in der Diskussion dargelegt, die St.Galler Spitäler seien fast doppelt so teuer wie diejenigen im Thurgau. Würde Herr Frei sich statt nur mit Wahlkampf auch mit Fakten beschäftigen wüsste er, dass die Aussage von Monika Ackermann richtig ist: im Kanton Thurgau betragen die Spitalkosten pro Einwohner und Jahr 498 Franken, im Kanton St.Gallen 861 Franken, also fast das Doppelte. Wer also hier betreibt Wahlkampf mit falschen "Wahrheiten"?

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