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Whistleblower-Schutz?

Erschienen am: Fr, 27.01.2012

Im Tagblatt vom 26. Januar 2012 wird unter der Rubrik „Zur Sache“ das Vorgehen des Thurgauer SVP-Kantonsrates Hermann Lei in der Affäre Hildebrand erneut kritisiert und die Ansicht vertreten, Lei hätte die heiklen Bankdaten der Bank Sarasin oder dem Bankrat übergeben sollen. Auf derselben Seite wird unter dem Stichwort LEXIKON: „Whistleblower“ erklärt, dass auf Bundesebene die Eidgenössische Finanzkontrolle für Hinweise auf Unregelmässigkeiten und auf Missstände zuständig sei. Das Ganze zeugt entweder von grenzenloser Naivität oder einem bedenklichen Zynismus. Die genannten Institutionen waren nämlich beteiligt, als dem zwischenzeitlich zurückgetretenen SNB-Chef vor Weihnachten vorschnell ein Persilschein ausgestellt bzw. ein Heiligenschein aufgesetzt wurde!

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