» zurück zu den Leserbriefen

Verrohung der Gesellschaft?

Erschienen am: Di, 04.10.2011

Gewaltexzesse an Sportanlässen, Randalieren in Städten, Rasen auf der Strasse, rüpelhaftes Benehmen in der Öffentlichkeit, Respektlosigkeit gegenüber fremdem Eigentum. Unsere Gesellschaft scheint zunehmend an einer Verrohung zu leiden. Mit immer mehr Gesetzen versucht die Legislative den Problemen Herr zu werden. Sie bekämpft jedoch zu oft nur die Symptome nicht aber die Ursache. So wird nach Ausschreitungen während eines Fussballmatches  diskutiert, ob die Sicherheitsmaßnahmen genügend waren und wer Verantwortlich für dieses Debakel ist:  Die Polizei, der Fußballklub, der Stadionbetreiber? Nein, es waren jene Personen, die Gewalt angewendet und Gesetze missachtet haben. Scheinbar werden solche Aktionen – wie geschehen im Letzigrundstadion am vergangenen Sonntag – nicht genügend restriktiv  geahndet in unserem Land.  So sind zum Beispiel auch unsere Jugendanwaltschaften ein Problem - Indem sich diese mehr als Sozialarbeiter, denn als Strafverfolger verstehen, werden Jugendliche oft mit Samthandschuhen angefasst. Da solche Leute somit kaum je zur Verantwortung gezogen werden,  werden sie sich auch in Zukunft nicht an unsere Gesetze halten. Woher kommt die zunehmende Gewaltbereitschaft? Ein Faktor mag unter anderem auch die ungebremste Zuwanderung sein. Der Raum auf dem wir leben wird enger. Wo immer mehr Leute auf gleichem Raum leben, gibt es folgedessen mehr Zwist, es wird zunehmend schwieriger friedlich nebeneinanderher zu leben. Ein weiterer Grund mag sein, weil Eltern zu wenig Verantwortung übernehmen müssen für ihre Kinder. Der Schule wird immer mehr Erziehungsverantwortung übertragen. Sie wird zunehmend von ihrer Kernaufgabe der Bildung entfremdet.  Die Verantwortung unserer „Jungen“ tragen wir Eltern, wir haben eine Vorbildpflicht. Da aber der Staat mit Gesetzen und Regulierungen immer mehr an der Eigenverantwortung  sägt, funktioniert dieses System nicht mehr. Um positive Veränderungen in unserem Dorf, in unserer Stadt, in unserem Kanton und in unserem Land zu vollbringen, müssen wir die Ursache eines Problems erkennen, denn nur wer ein Problem erkennt hat, kann dieses auch lösen. Schönrederei nützt hier nichts. Wählen wir am 23. Oktober SVP, damit die Schweiz wieder sicherer, demokratischer und freiheitlicher werden kann.

» zurück zu den Leserbriefen

SVP Rheintal | Alle Rechte vorbehalten | Impressum | Realisierung: RightSight.ch