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Schweiz – EU oder David gegen Goliath

Erschienen am: Mi, 12.10.2011

In der Europäischen Union herrscht seit längerer Zeit Katzenjammer. Dabei geht es nicht nur um das Sorgenkind Nr. 1 Griechenland, das finanziell am Abgrund steht. Spanien z.B. verzeichnet in diesem Jahr eine Rekordarbeitslosenrate von rund 21 %. Als weltweit viertgrößter Schuldner mit einem Staatsschuldenstand von annähernd 2 Billionen Euro macht auch Italien nicht besonders gut von sich reden. Irland und Portugal sind bereits gestrauchelt. Aus Rettungsschirmen werden Rettungsballone – Ballone, die irgendwann zu platzen drohen.  Die Schweiz, als Nicht-EU-Mitgliedstaat, hat mittels IWF (Internationaler Währungsfonds) knapp 900 Millionen Franken an Griechenland, Portugal und Irland bezahlt. An die Währungskäufe der Nationalbank zur Stärkung des Euro bzw. Schwächung des Frankens ist gar nicht zu denken.  Trotz der täglichen Negativschlagzeilen, gibt es tatsächlich gewisse Kreise, die noch immer einen EU-Beitritt der Schweiz befürworten.  Das ist, als ob man ein Boot besteigt, obwohl man sieht, dass es ein Leck hat. Ohne die SVP wäre die Schweiz heute vermutlich Mitglied der EU. Die Vereinigung der aktuell 27 Mitgliedstaaten, hat anstatt Wohlstand für alle eine Nivellierung nach unten bewirkt. Die anfängliche Euphorie ist verflogen. Wichtiger denn je ist und bleibt die Eigenständigkeit der Schweiz, das Leben von direkter Demokratie – genau das sind die Werte die unser kleines Land einst gross gemacht haben. Soll die Schweiz weiter eine Erfolgsgeschichte bleiben dann wählen wir am 23. Oktober 2011 jene Köpfe, die für unsere Werte einstehen. Und - das EU-Beitrittsgesuch gehört zurückgezogen!

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