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Toni Brunner nicht Lösungsorientiert?

Erschienen am: Di, 22.11.2011

In Leserbriefen wird in letzter Zeit vor allem von CVP Mitgliedern geschrieben, dass Toni Brunner und seine SVP nicht lösungsorientiert politisieren. Trifft diese Behauptung aber auch zu ? Ist es leider nicht eher so, dass der Neid gewisser Politiker diese antreibt, mit allen Mitteln alles zu unternehmen, was den Erfolg der SVP irgendwie schmälern könnte. Und eine Zusammenarbeit mit dieser Partei für sie nie zur Diskussion stehen würde ? In ihrer Verbitterung nehmen sie oft bewusst in Kauf, dass trotz ihrer hoch gepriesenen Lösungsorientiertheit, nicht immer die beste Variante zur Lösung führt. Aber auch eine schlechte Lösung ist ja eine Lösung. Ist dies aber noch Sachpolitik und bringt dieses Verhalten unser Land weiter ? Da die SVP den Wähler ernst nimmt und sich ihm auch verpflichtet fühlt, kann sie halt nicht jede Lösung akzeptieren.

Wie wankelmütig in der CVP gedacht und gearbeitet wird zeigt sich immer wieder. Oder war es nicht auch so, als sie ihren langjährigen Ständerat, nach dem ersten Wahlgang zurück gezogen haben. Und uns zumuten, an seiner Stelle den politisch unerfahrener Michael Hüppi, der zudem keinen politischen Leistungsausweis vorzeigen kann, zu wählen. Was ist das für eine Partei, die einem Neueinsteiger plötzlich mehr Vertrauen schenkt als ihrem langjährigen und erfahrenen Ständerat.

 

Auf gleichem Niveau  stufe ich übrigens auch die Bauern ein welche kundtun, dass sie ihrem Berufskollegen Brunner die Stimme nur dann geben werden, wenn Elmar Bigger, bei einer eventuellen Wahl von Brunner als Ständerat darauf verzichtet, wieder in den Nationalrat zurück zu kehren. Auch sie müssen wissen, dass es hier um eine wichtige, wegweisende Ständeratswahl und nicht um eine Kuhhandel geht.

 

Was die SP Kandidatur von Paul Rechsteiner betrifft gebe ich zu, dass er auch für mich ein Herzblutpolitiker und Kämpfer ist und seine Anliegen und politischen Vorstellungen stets klar darlegt. Weil aber in absehbarer Zeit grosse Probleme und schwere Zeiten auf die Schweiz zu kommen muss man sich fragen, ob sich diese Politrichtung im jetzigen Moment nicht sehr negative auswirken würde. Kann die Schweiz sich denn noch leisten, den Schuldenberg noch mehr anwachsen zu lassen. Ich zweifle auch daran ob Rechsteiner mit seinem Gedankengut die richtige Person wäre, um die Finanzierung der Arbeitslosenkasse, der AHV, der IV etc. auf längere Zeit hinaus sinnvoll zu regeln. Für die bereits gewählte Ständerätin Karin Keller wäre er in jedem Fall eher ein Gegenpol. Wir brauchen für den Kanton aber ein Team.

 

Dieses Problem stellt sich bei einer Wahl von Toni Brunner mit Sicherheit nicht. Mit diesem Team hätte der Kanton St. Gallen eine starke Vertretung in Bern. Wenn Brunner von seinen Neidern oft auch als Parteisoldat hingestellt wird ist er es doch, der hartnäckig und mit gesundem Menschenverstand sich für die Sorgen, Aengste und Probleme der Bürger einsetzt. Auch wenn er sich dabei nicht überall nur beliebt macht, sind für ihn Traditionen, Heimat und das Wohlergehen des einzelnen Bürgers in der Schweiz Werte, für die es sich lohnt zu kämpfen. Rechtsanwälte haben wir in Bern genug. Wir brauchen fähige Leute mit einem gesunden Menschenverstand. Wer sich also sichere Landesgrenzen, mehr Sicherheit, solide Schulen, angemessene Steuern und den Nichtbeitritt zur EU wünscht, kommt also nicht an Toni Brunner vorbei. Darum unterstütze auch ich ihn mit meiner Stimme.

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