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Zukunft Spital?

Erschienen am: Di, 12.01.2010

Prämienvergünstigung, Entlastungen der Familie und konsequente Finanzpolitik. Diese und weitere Schlagwörter konnten in den vergangenen Tagen in den einzelnen Neujahrsbegrüssungen der SP, CVP und FDP gelesen werden. Auch wurde genannt Wünschbares von Machbaren trennen. Mit angesichts der Tatsache, dass der Kanton in den kommenden Jahren grosse Investitionen tätigen muss und die Rechnungen schlechter abschliessen werden als bisher, wäre es noch wichtiger gewesen, anstehende Investitionen zu überprüfen.

Die SVP verlangte in der Novembersession, dass ein Spitalneubau im Rheintal, anstatt der Sanierungen von Altstätten und Grabs, geprüft wird. Dies wurde von den anderen Parteien mit aus meiner Sicht nicht nachvollziehbaren Begründungen klar abgelehnt. Dies sicher auch wegen der Angst um ihre eigenen Regionen. Hier beginnt aus meiner Sicht das Machbare vom Wünschbaren zu trennen. In beiden Spitälern müssen Investitionen getätigt werden, welche nicht bestritten sind. Diese in einem Umfang in welchem ein Neubau realisierbar wäre. Das Rheintal und Werdenberg würde so in Zukunft über einen neuen modernen und bestimmt betriebskostengünstigeren Spital verfügen.

Auch würde mich interessieren wie sich die CVP Rheintal zu den Aussagen der CVP Schweiz stellt, welche die Spitalverantwortlichkeit wieder zum Bund zurücknehmen und dabei 100 Spitäler schliessen möchte, um entsprechende Einsparungen im Gesundheitswesen zu erwirken. Sind doch Kantonsrat Ritter und der zukünftige Kantonsrat Patrick Dürr, klar für den Ausbau in Altstätten und Grabs. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wenn die Verantwortlichkeit dem Bund wieder übertragen wird, Altstätten und Grabs sakrosankt weitergeführt werden.

Der Kanton St. Gallen verfügt über acht kantonale Spitäler und über das Kantonsspital St. Gallen. Begründungen, dass Patienten ins Kantonsspital abwandern würden, wenn der Neubau z.B. im oberen Rheintal steht, sind aus meiner Sicht klar falsch.

Besteht denn die Angst, dass das neue Spital günstiger und so Steuergelder eingespart und die Gesundheitskosten gesenkt werden könnten? Aus welchem Grund sind den alle dagegen ein neues Spital im Rheintal nur zu „prüfen(!)“?

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