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Kantonsspital Haus 24 - Bürger zahlen für Fehlplanung

Erschienen am: Fr, 19.02.2010

Im April 2007 hat der Kantonsrat mit den Stimmen der SVP fast einstimmig dem Ausbau des Hauses 24 am St.Galler Kantonsspital für 15 Millionen Franken zugestimmt. Kurz vor dem Spatenstich, nachdem bereits hunderttausende Franken für Planungs- und Vorbereitungsarbeiten ausgegeben waren, wurde das Bauvorhaben gestoppt. Die Begründung war so einfach wie typisch für unser Baudepartement: falsche Zahlen!

 

Dieses Beispiel hat einmal mehr deutlich gemacht, wie seriös die Bauverantwortlichen unseres Kantons Abklärungen treffen, bevor Millionen an Steuergeldern für Bauvorhaben ausgegeben werden. Leider nicht anders verhält es sich auch bei der jetzt vorliegenden Neuauflage des Projekts für 33 Millionen Franken, über die wir am 7. März abstimmen werden.

Gegenüber der ursprünglichen Bauvorlage wurden die Nutzflächen und die Gebäudekubatur aus vertretbaren Gründen um rund 60 Prozent erhöht, die Gebäudekosten stiegen hingegen um sagenhafte 170 Prozent!

Dies bedeutet Mehrkosten von über 7 Millionen Franken, die sich mit nichts rechtfertigen lassen, weder mit der Teuerung noch mit dem Minergiestandart. Für diese dilletantische Planung soll jetzt einmal mehr der Steuerzahler aufkommen. Es bleibt darum zu hoffen, dass die St.Galler Stimmberechtigten bei dieser Vorlage ein klares NEIN einlegen werden. Angst, dass deswegen die Gesundheitsversorgung in unserem Kanton zusammenbrechen würde, braucht indes niemand zu haben, denn wie bisher wird diese auch weiterhin funktionieren. Nach einem NEIN bleibt darum auch genügend Zeit für die Überarbeitung der Bauvorlage mit dem Ziel, das Projekt in einer finanziell vertretbaren und gerechtfertigten Grössenordnung realisieren zu können.

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