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Neues Hunde-Reglement mit massiver Steuererhöhung - Offener Brief an die 12 Rheintaler Gemeinden

Erschienen am: Mi, 29.09.2010

Viele Rheintaler „Hündeler“, aber auch „Nicht-Hündeler“ finden das gemeinsame Vorgehen nicht angebracht. Wir finden es befremdend, wenn sich die Behörden zusammenschliessen und so versuchen auf die Bevölkerung mehr Druck auszuüben - jedenfalls macht das den Anschein. Ein einheitliches Reglement ist nicht sinnvoll, da die anfallenden Kosten und Probleme nicht im ganzen Rheintal dieselben sind. Rasche und autonome Anpassungen werden mit einem gemeinsamen Reglement verunmöglicht.

Unseres Erachtens wäre es sinnvoller gewesen, innerhalb der eigenen Gemeinde zuerst die Daten seriös auszuarbeiten und allenfalls mit Betroffenen das Gespräch zu suchen. Wir wären sehr gewillt gewesen, das Problem anzupacken und faire Lösungen auszuarbeiten. Leider ist dies jetzt nicht mehr möglich, darum sahen wir uns heute in Diepoldsau gezwungen unsere Referendums-Unterschriften einzureichen. Nun kommt es halt zur Abstimmung, deren Kosten wir gerne eingespart hätten. Wir sind uns bewusst, dass es überall „schwarze Schafe“ gibt - mit einer allgemeinen Steuererhöhung werden diese nicht eliminiert.

Statt global zu bestrafen, gilt es die wahren Fehlbaren zur Rechenschaft zu ziehen. Zum Beispiel, wer ein Hundekotsäckli einfach liegen lässt, müsste heute mit dem Litteringgesetz bestraft werden, usw.

Wir hoffen, dass wir mit der Abstimmung eine Chance bekommen, die Missstände zu beheben.

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