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Von Massentierhaltung zu Massenmenschenhaltung

Erschienen am: Sa, 18.01.2014

Von Massentierhaltung zu Massenmenschenhaltung

(Abstimmung gegen Masseneinwanderung vom 9. Februar)

 

Egal ob die Infrastruktur aus allen Nähten platzt und wir einander auf den Füssen rumtrampeln, Hauptsache der Profit stimmt.

Während der Bundesrat Neuverhandlungen mit der EU scheut, wollen uns gewisse Wirtschaftskreise mit ihren importierten Bossen weismachen, dass die Personenfreizügigkeit (Ausweitungen Kroatien/Serbien usw. stehen vor der Tür) das Erfolgsrezept für unsern Wohlstand sei.  Von der Anpassung unserer tiefen Unternehmenssteuern - ein wahres Erfolgsrezept -  an den EU-Standard, spricht praktisch niemand.  Jährlich 80'000  Einwohner mehr und ein Arbeitslosenanstieg momentan auf ca. 150'000 Personen sind ein zu hoher Preis für den erleichterten Marktzugang zur EU.  Damit will die EU uns auch erpressen. Auch sie hat bei uns erleichterten Zugang. Aldi, Lidl usw. schiessen wie Pilze aus dem Boden und öffentliche Aufträge werden oftmals an ausländische Unternehmen vergeben.

Was glaubt ihr wohl, wer profitiert hauptsächlich von den bilateralen Verträgen?

Worauf würde die EU ohne weiteres verzichten können?

- dem Landabkommen? welches uns über 100 Milliarden CHF kosten wird?

- dem Handel mit uns? Import aus EU 27 im Jahr 2012 für 138 Milliarden CHF.

   Wir konnten aber nur für 118 Milliarden CHF exportieren – Bilanz also

   20 Milliarden negativ.

- die Kohäsionszahlungen von weit über 1 Milliarde CHF?

- den IWF-Beitrag von ca. 15 Milliarden CHF?

- den jährlichen Beitrag von gegen 100 Millionen CHF in den maroden 

   Schengen/Dublin Vertrag?

Oder wäre die EU erfreut, wenn sie ihre über eine Million Arbeitnehmer, welche in der Schweiz tätig sind, wieder in ihrem Arbeitsmarkt bzw. Arbeitslosenkasse aufnehmen müsste?

Also -  auch die Schweiz hat Trümpfe auszuspielen!

Unser Wohlstand lässt sich nicht nur über Finanzen definieren, sondern Freiheit, Sicherheit und Gerechtigkeit geben uns Lebensqualität.

Wer diese Grundlagen nicht noch weiter gefährden will, legt am 9. Februar ein Ja zum Stopp der Masseneinwanderung in die Urne.

 

Carmen Bruss

Diepoldsau 

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