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Leserbrief zum Thema Kopftuchverbot an Schulen

Erschienen am: Do, 13.06.2013

Leserbrief zum Thema Kopftuchverbot an Schulen  / Rheineck, den 10. Juni 2013

Leider dürfen wir uns seit Jahren mit dieser Problematik auseinander setzen. Kopftuch“ ja; oder besser nein“. Wie viele Stellungnahmen oder Anregungen mussten getätigt werden. Immer mit dem gleichen Ergebnis. Entweder ist es zu restriktiv, oder zu lasch.

Nun hat sich der Schulratspräsident von Au – Heebrugg entschieden, sich nicht mehr an die Vorgaben des Regierungsrates zu halten. Ein wenig medialer Druck und schon kippt das ganze Schulordnung um. Wo sind wir den hier? Können unsere Schulleiter nicht mehr hin stehen und Ihre Schulverordnung einhalten? Es befremdet mich, wenn ein wenig Druck diese Ungerechtigkeit gegenüber uns hier lebenden Personen mit abendländischen Wurzeln aushebelt.

Im Grossen und Ganzen ist es einfach zu handhaben. Es gilt immer die jeweilige Schulordnung. Diese wird in Zusammenarbeit mit den Schulleitern und der Schulbehörde erstellt. Darin enthalten ist auch die Regel der Kopfbedeckungen. Wenn nun steht; es darf keine Kopfbedeckung getragen werden, so sehe ich nicht ein, warum sich unsere Kinder daran halten müssen und die nach der „Scharia“ lebende Bevölkerungsschicht eben nicht. Für was geben sich die Schulbehörden mühe ein Gesetz; oder eben eine Schulordnung zu erstellen, wenn im Nachhinein dieses in Frage gestellt wird?

Leider missachten immer die Muslimen dieses Verbot. Es schert sich bei ihnen niemand um unsere Rechtsordnung. Diese wir „mir nichts dir nichts“ gebrochen oder in Abrede gestellt und nachher dürfen sich Anwälte, Richter und Behörden damit auseinander setzen. Eine ganze Maschinerie läuft an nur weil einige Migranten sich nicht an unsere Gepflogenheiten halten. So geht es nicht weiter. Entweder legen sie für den Schulunterricht das Kopftuch ab, oder sie gehen wieder dorthin, wo sie hergekommen sind. So einfach wäre dieses Thema zu behandeln.

In ihren Heimatländern ist diese Kopfbedeckung nicht zwingend. Aber bei uns, in der mit Religionsfreiheiten zerpflückten Schweiz machen sie auf „gläubig“. Daran muss und darf gezweifelt werden. Aber nein, unsere Behörden steigen darauf ein und warten ab; was Kanton und oder Bund dazu zu sagen haben. Und wenn; wie in diesem Fall die Regierung einen teils verbindliche Umgang damit ausspricht, sehen sich die Schulbehörden nicht verpflichtet, diese auch umzusetzen.

Es sind immer nur Einzelfälle, aber genau um diese geht es. Diese Einzelfälle verursachen immense Kosten und vielerorts auch politisches Geplänkel. Wir von der SVP sehen uns dadurch gezwungen, darauf zu reagieren, obschon die Sachlage klar ist! Akzeptieren oder gehen. Ganz einfach.

Falls das Kopftuchverbot gelockert würde, ermutige ich alle Jungen und Mädchen ihre „Caps“ in der Schule zu tragen. Mal sehen wie das wirkt. Keine Lehrkraft kann dagegen etwas unternehmen. Uns dieses ganze Theater wegen einiger „Zuzügler“ welche sich nicht an unsere Gepflogenheiten halten.

Harry Büchel

Präsident SVP Rheintal

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