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Kinderabschieben gehört nicht in die Bundesverfassung

Erschienen am: Mi, 06.02.2013

Kinderabschieben gehört nicht in die Bundesverfassung

(Familienartikel, Abstimmung vom 3.März)

 

 

Bei den Kühen kommt man vermehrt zur Mutterkuhhaltung  zurück – glücklichere Tiere, besseres Fleisch.

Und bei uns Menschen? Dort funktioniert die Natur genau gleich. Je mehr Liebe, Zeit und Zuneigung unsere Kinder bekommen, umso besser können sie sich entwickeln.

Seltsamerweise sind es genau jene Kreise welche sich  so naturverbunden geben, die nach Säuglingsplätzen schreien,  sowie die GLP-Nationalrätin Frau Moser in der  „Arena“-Sendung vom 1. Februar.

Ich begreife alle Frauen, die arbeiten wollen, denn Familienfrauen finden in der heutigen Gesellschaft keine Anerkennung  - zur Förderung traditioneller Familien mit Eigenverantwortung sollte es einen Verfassungsartikel geben!

Gutverdienende sollen gefälligst zu Hause einen neuen Arbeitsplatz generieren und den Kindern wenigstens mit einer Haushaltshilfe eine gute Bezugsperson ermöglichen.

In unserem Sozialstaat muss niemand verhungern, aber auf Luxus  sollten  Eltern vorübergehend auch verzichten können.

Jeder soll tun und lassen was er für richtig hält, aber bitte nicht immer auf Kosten der andern.

Alle Familien die ihre Eigenverantwortung wahrnehmen  und sich selbst organisieren, bleiben auf der Strecke. Sie bezahlen mit den Steuern den andern die staatlich geförderte ausserfamiliäre Kinderbetreuung  (Kinderkrippen, Blockzeiten, Mittagstische, Kinderhorte, Aufgabenhilfen usw.) und zu guter letzt noch die vielen Therapien der überforderten Kinder.

Wo bleiben da das Kindswohl und die Gerechtigkeit?

Nein, Nein, Nein und nochmals Nein zum neuen Familienartikel.

 

Carmen Bruss

Diepoldsau

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