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Kein Bekenntnis zur Familie !

Erschienen am: Mi, 06.02.2013

Kein Bekenntnis zur Familie!


Antwort auf den Leserbrief von KR Marlen Hasler vom 05.02.2013
Marlen Hasler bleibt die Antwort, in ihrem Angriff auf die SVP, schuldig, ob die Familie
Privatsache ist, oder bleiben soll. Erwiesen ist jedoch die Tatsache, dass sich die Familie im
herkömmlichen Sinn bewährt hat und nur sie im Normalfall den Kindern die nötige
Geborgenheit gibt. Dies bestreiten auch die meisten Fachleute nicht. Unverständlich und
ohne direkten Zusammenhang ist die Argumentation, es müsse alles Bewährte über Bord
geworfen werden, weil z.B. die Kinderzahl pro „Schweizerin“ ständig sinke. Liebe Marlen, da
hast du etwas zu kurz gegriffen. Mit deinem Hinweis auf die nachteilige Entwicklung unserer
Sozialwerke und auf den Arbeitsmarkt bei der schlechten „Gebärfreudigkeit“ der
Schweizerinnen, und darum bessere Rahmenbedingungen schaffen zu müssen, degradierst
du den Kinderwunsch zum Staatspolitikum. Im Gegensatz zu dir, verteidige ich vehement
die Familie als Privatsache und bin als Frau, der Gesellschaft keine Kinder schuldig. Ich wollte
und habe drei – ohne Staatsverpflichtung! Das, was dir vorschwebt und was der
Familienartikel möchte, ist keine neue Erfindung. Das hatte die ehemalige DDR, alle
Oststaaten und heute noch Nordkorea, China etc. etc. „Alle“ von klein auf gleichschalten
und systemgerecht konditionieren. Wollen wir das, oder sind wir fähig ausnahmsweise
einmal aus der Vergangenheit zu lernen, auch wenn wir uns bequemen müssen, einmal über
unsere Landesgrenzen zu schauen? Dein Argument, fast alle Bereiche seien schon in der
Verfassung per Artikel geregelt, ist genau ein Grund „stopp“ zu sagen. Die Familie darf nicht
in einem Verfassungsartikel geregelt werden. Wir brauchen keinen totalitären Staat!


Karin Thurnheer
Signalstrasse 4a
9430 St. Margrethen

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